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Barenthin

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Kirchengemeinde

Gemeindegliederzahl 31.12.2003: 147 (38,5% der Einwohner). Barenthin ist Pfarrsprengel mit den Kirchengemeinden Barenthin, Kötzlin, Berlitt und Rehfeld. Sitz des Pfarramtes: 16866 Barenthin, Lindenallee 21, Telefon: 033972/4 03 77.

Kirche

Rechteckige Feldsteinkirche (Saalbau) mit gleichbreitem Westquerturm, Anfang des 16. Jahrhunderts, Ostgiebel und Turmgiebel mit gereihten Backsteinblenden, gekuppelten Schallöffnungen im Turm unter breiter Spitzbogenblende, Fenster an Langseiten barock verändert, ein gotisches an der Ostseite. Innen flach gedeckt, der Ostteil nachträglich als Sakristei abgetrennt. Hölzerne Emporen im Norden und Osten, in den Brüstungsfeldern 16 Bilder aus dem Leben Jesu, 1. Viertel des 18. Jahrhunderts. Dorfkirche Barenthin Wohl von derselben Hand drei weitere Tafeln an der Südwand: Auferstehung, Gang nach Emmaus und Himmelfahrt, signiert und datiert Chr. L. Schlichting 1716, wohl von einem Altar. Altar mit Orgel verbunden (1844). Rokokokanzel, an die Westwand versetzt, mit verziertem Korb und Schalldeckel, in zwei Brüstungsfeldern gemalt Moses und Christus; auf dem Deckel zwei Engel mit Spruchbändern.

Kirchengeschichte

1541 Mutterkirche, Inspektion/Kirchenkreis Kyritz,ab 1968 Kirchenkreis Kyritz-Wusterhausen. Bis 1868 als mater vagans mit verschiedenen benachbarten Pfarren verbunden, 1868 selbständig, seitdem acht Pfarrstelleninhaber. Das Patronat hatte bis 1945 der Besitzer des Gutes Mesendorf, Meyer.

Dorfgeschichte

Straßendorf mit Kirche. Erste geschichtliche Erwähnung: 1339. Im 14. Jahrhundert zur markgräflichen Vogtei Fretzdorf gehörig. Nach 1440 Teilung in zwei Besitzanteile: Zum einen Gut Mesendorf (bis 1945 Herr Meyer), zum anderen Gut Neuendorf (Herr von Winterfeld). 1946 wurden 379 ha Land an 29 Neubauern aufgeteilt. Die Einwohnerzahl von 520 (1939) verdoppelte sich fast durch die Vertriebenen auf 907. 1953 erste LPG; 1976 Zusammenschluss der Barenthiner und Kötzliner LPG. Im Dorf gab es nicht nur Bauern, sondern auch eine Anzahl von Handwerkern.

Kommunalgemeinde

Einwohnerzahl 2003: 382. Ursprünglich zur Prignitz gehörig, 1816-1952 zum Kreis Ostprignitz, 1952-1993 zum Kreis Kyritz/Bezirk Potsdam, seit 1993 zum Kreis Prignitz. Mit Bildung des Amtes Gumtow (1993) gehörte Barenthin ihm als selbständige Gemeinde an. Seit 2003 ist Barenthin Ortsteil der Gemeinde Gumtow.

Weiterführende Links

Text: K.-E. Selke
Fotos: Tobias Schulze


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