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Kantow

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Kirchengemeinde

Gemeindegliederzahl am 01.07.2004: 45 (46,4% der Einwohner). Kantow ist Filialgemeinde im Pfarrsprengel Lögow/Kirchenkreis Kyritz-Wusterhausen.

Kirche

Rechteckiger Fachwerkbau von 1696, vermutlich 1755 nach Westen verlängert; quadratischer verbretterter Dachturm mit Schieferhaube. Innen Westempore, Winterkirche im Zuge grundlegender Renovierung entfernt, Kanzelaltar von 1705, ebenfalls renoviert. Neuer Holzfußboden seit 2014.

Dorfkirche Kantow

Kirchengeschichte

Einführung der Reformation: 1541. Bis 1814 war Kantow Mutterkirche. Laut Pfarrerliste amtierten von 1565 bis 1814 (mit Unterbrechung von etwa 1780 bis 1799) 10 Geistliche. Seitdem ist Kantow Mater conjuncta (Filialgemeinde) von Lögow, Kirchenkreis Wusterhausen/Dosse, ab 1968 Kyritz-Wusterhausen. Letzter Patron war bis 1945 Joachim Wutsdorff.

Dorfgeschichte

Straßendorf mit Gut. Erste schriftliche Erwähnung: 1365 wird Hinrich Kantow in Neuruppin genannt. 1536 wurden die von Wittstrucks von Kurfürst Joachim I. "mit Gerechtsamen zu Cantow" belehnt. Im Dreißigjährigen Krieg zündeten 1638 die Kaiserlichen unter Gallas das Dorf an; es dauerte lange, bis es sich von diesem Dorfkirche Kantow Schlag erholte. Von 1785 bis etwa 1835 gehörte das Gut den von Drieberg, dann bis 1872 den von Görzke; danach war es verpachtet, zuletzt bis 1945 an Joachim Wutsdorff. 1946 wurden 389 ha Land an 40 Siedler (Vertriebene aus den deutschen Ostgebieten) aufgeteilt. Die Einwohnerzahl verdoppelte sich fast gegenüber 1939 von 181 auf 333 (1946). 1964 waren es wieder 179. - Erst 1958 wurde die erste LPG gegründet.

Kommunalgemeinde

Einwohnerzahl am 30.06.2003: 97. Zur Grafschaft Ruppin gehörig, 1816-1952 Kreis Ruppin, 1952-1993 Kreis Kyritz/Bezirk Potsdam, seit 1993 Kreis Ostprignitz-Ruppin. Mit der Ämterbildung 1992 kam Kantow zum Amt Wusterhausen; seit 1997 ist Kantow Ortsteil der Gemeinde Wusterhausen.

Weiterführende Links

Dorfkirche Kantow

Text & Foto 2: K.-E. Selke
Foto 1 & 3: Winfried Langhof


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