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Läsikow

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Kirchengemeinde

Gemeindegliederzahl am 01.07.2004: 55 (69,6% der Einwohner). Läsikow ist selbständige Kirchengemeinde im Pfarrsprengel Segeletz/Kirchenkreis Kyritz-Wusterhausen.

Kirche

Neuromanischer Backsteinsaalbau mit quadratischem Westturm, errichtet 1867 unter Einbeziehung der Ostteile einer gotischen Feldsteinkirche. Der Turm mit Rundbogenblenden reich gegliedert. Drei mittelalterliche Glocken, eine datiert 1527. - Barockes Kruzifix, neu gefasst. Leuchterpaar aus Zinn, 19. Jahrhundert. Die Orgel, 1848 Dorfkirche Läsikow von Gottlieb Heise oder Carl Ludwig Gesell gebaut, ist nicht mehr spielbar. - Die Kirche steht im Zentrum des Runddorfes.

Kirchengeschichte

Seit Einführung der Reformation 1541 ist Läsikow Tochterkirche von Nackel/Kirchenkreis Wusterhausen, ab 1968 Kyritz-Wusterhausen. Seit 1936 werden Nackel und Läsikow von Segeletz verwaltet und gehören seit Auflösung des Pfarrsprengels Nackel zu Segeletz. Das Patronat hatte bis 1945 der Magistrat von Wusterhausen.

Dorfgeschichte

Runddorf. Erste schriftliche Erwähnung: 1491 (Lessekow). Bis 1872 im Besitz des Rates zu Wusterhausen bzw. der Kämmerei. 1946 wurden im Zuge der Bodenreform 34 ha Bodenfläche unter 11 Siedler aufgeteilt. Die Einwohnerzahl erhöhte sich von 162 (1939) auf 295. Seit 1954 ist Läsikow Ortsteil von Nackel, mit dem es nach 1945 fast übergangslos zusammengewachsen ist. Die Gemeinde Nackel-Läsikow gehörte seit der Ämterbildung 1992 zum Amt Wusterhausen. Seit 01.07.2001 ist Läsikow Ortsteil der Gemeinde Wusterhausen/Dosse.

Kommunalgemeinde

Einwohnerzahl am 30.06.2003: 79. Zur Grafschaft Ruppin gehörig, 1816-1952 Kreis Ruppin, 1952-1993 Kreis Kyritz/Bezirk Potsdam, seit 1993 Kreis Ostprignitz-Ruppin. Läsikow ist seit 01.07.2001 Ortsteil der Gemeinde Wusterhausen/Dosse.

Text & Fotos: K.-E. Selke


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